Montag, 29. April 2013

manchmal wäre ich lieber blind, taub, stumm...

manchmal möchte ich lieber blind sein
und dinge nicht sehen können

manchmal möchte ich lieber taub sein
und dinge nicht hören können

manchmal möchte ich lieber stumm sein
und dinge nicht sagen können

manchmal möchte ich lieber gefühllos sein
um dinge nicht fühlen zu können

manchmal möchte ich lieber dumm sein
und dinge nicht verstehen und interpretieren können

und manchmal hätte ich gerne unrecht,
wäre blind, taub, stumm, gefühhllos und dumm.
vor allem wenn ich sehe wie sich jemand,
den ich wirklich gern hab,
lachend in sein unglück stürzt
und ich nichts weiter tun kann
als dabei zuzusehen und zu hoffen,
dass er zur besinnung kommt und
sich von mir noch auffangen lässt,
bevor er am boden aufschlägt
und völlig zerstört ist,
denn wen er nicht mehr ist, stürbe auch ein stück von mir....

daher, lieber gott:
schenk mir die zuversicht, die dinge zu nehmen, wie sie kommen
schenk mir die ruhe alles wichtige zu sehen
schenk mir die stärke abzuwarten und erst dann zu handeln, wenn es nötig ist
schenk mir die richtigen worte und taten, die es dann zu sagen un zu tun gilt
schenk mir die güte auch dinge verzeihen zu können, die außerhalb meiner macht liegen.
schenk mir die kraft die liebe für alle deine lebewesen tragen zu können.
amen.

Dienstag, 16. April 2013

NIE

"weil nicht sein kann, was nicht sein darf"
das war der satz, den ich dir gesagt habe...
und ich habe es genau so gemeint
nur die erklärung, die du bekommen hast
war nicht ganz richtig...
DU warst damit gemeint.
DU und kein anderer...
aber es darf einfach nicht sein...
NIE

Dienstag, 26. März 2013

who am I?

wer bin ich?
wer bist du?
wer sind wir?
wer die aneren?

wer bin ich dich zu richten?
wer bist du mich zu richten?
wer sind die andern uns zu richten?

wir sind verschieden und dennoch ähnlich
ähnlich, weil wir anders sind
anders, als die masse
gegen den strom
nur tote fische schwimmen mit dem strom

und dennoch wird uns außer
dem gemeinsam anders sein
nie etwas verbinden
nie

also:
wer bin ich?
wer bist du?
wer sind wir?
wer die anderen?

Montag, 25. März 2013

OHNE TITEL

müdigkeit
ruhe - zu sehr
lebens-müde?
geh-stört?
BAUMSTAMM - TOD
harz
HERZ
geplapper
dummheit, große dummheit
schmerzen
MEILENSTEINE
römerstraße
WEG

schwarze fahnen

scharze fahnen im wind
grau in grau begrüßt uns die landschaft
uns, den traurigen zug.
schnee, mittlerweile weint der himmel nicht mehr
bist DU es, die das Zeichen schickt?

schnee

es schneit
schnee
          auf den dächern
          auf der wiese
          auf der windschutzscheibe
dicke flocken fallen
weihnachtsduft fehlt
ungefärbte ostereier, heuer.

schleier der nacht

dunkler schleier über die welt
kälte der nacht
vereinzelt leuchten lichter
stürmisch
durch nacht und wind?
ruhe. ende der betriebsamkeit
nachtschlafend
lichtergkegel durchbrechen die dunkelheit
ruhe in der unruhe
lachen von weither an mein ohr
blind, stadtlicht verdirbt den blick aufs wesentliche
klare, kalte nacht
hof des mondes
unruhe, dunkle vorahnung
stille
ein schrei
stille

Tor

Tor
     zur Freiheit

steine, gleise, weichen
stellen
kurven wie auf schienen
vorgegebene wege
mauern, wände, leitungen, spannung - hochspannung

gefangen in ketten - erstürmung der bastille

der hasenbraten

der hasenbraten
vor dem auto
hüpft zurück ins leben