Sonntag, 6. April 2014

Arschlochtag

Ich denke recht viel deutlicher, als so kann man es nicht mehr ausdrücken, dass einem nichts mehr an jemandem liegt - eine scheiß sms zum geburtstag und das nicht einmal von dir selbst, sondern von deiner sogenannten besseren hälfte.
weißt du was, ich denke, mit dem heutigen tag ist alles geklärt, was jemals noch klärung bedurfte. unsere freundschft ist tot, so was von tot.
ich will dich nicht mehr sehen. never ever.
oder wie es neudeutsch so schön heißt: 'die jerk'
denn heute ist arschlochtag. und ich werde jetzt auch eines sein.

Montag, 10. Februar 2014

Semper fi.



Semper fi.

Immer treu – bis in den Tod. Immer, keine Ausnahme, kein Entweichen, kein Entrinnen.
Immer. Auf ewig.

Das ist meine Welt, meine Denkweise, mein Lebensethos. Semper fideles. Treue ist etwas, das ich immer groß schreibe – jederzeit. Vor allem denen gegenüber, die ich als Familie erachte. Familie ist nicht nur das Konstrukt, in das man hineingeboren wurde, Familie ist auch die selbst gewählte durch Freundschaft verbundene Gemeinschaft oder das durch gleiche Arbeitsbedingungen eingeschworene Kollektiv. Gerade im Kollektiv fühlt man sich manchen näher und manchen ferner. Und doch entspricht es auf die eine oder andere Art der Familie, in der man sich viele Stunden des Tages und viele Tage seines Erwachsenenlebens bewegt.

Semper fi. Das ist mein Grundsatz. Darauf baue ich mein Leben. Ich bin denjenigen, die ich liebe immer treu. Und genau das ist es, das mir das Genick bricht. Immer und immer wieder. Denn jemand, der so denkt wie ich, läuft ständig Gefahr enttäuscht zu werden. Treue ist eine Tugend, die in der heutigen Welt keinen Platz mehr hat.

Eine Tugend, die veraltet, verstaubt ist. Und dennoch versuche ich sie zu leben. Auch wenn sie mich manchmal schier wahnsinnig macht, voller Torheit laufe ich lächelnd in mein Verderben. Winke noch fröhlich dem, der mir in Kürze das Messer ins Herz stoßen wird – umarme ihn dabei sogar noch. Und nicht einmal, wenn ich den Todesstoß spüre, denke ich „et tu brute“, sondern bleibe immer noch bei semper fi, denn lächelnd werde ich mir das Messer wieder herausziehen und ihnen beim Ausweiden meines Körpers zusehen.

Und dann, dann werde ich sie verfluchen, mit allem was ich habe, allem, was ich bin und nie sein werde, denn sie haben mich getötet. Mich und mein Wesen, meine Art, meine Treue. Ihnen ist die Verdammnis, für sie ist der innerste Kreis Dantes Hölle vorbestimmt. Sie werden den Treubruch auf ewig und länger erleiden. Die Eidbrüchigkeit. Keine Läuterung wird Linderung schaffen. Nicht bis zum jüngsten Gericht. Sodom und Gomorrha, die Sündenpfuhle, die dem Untergang geweiht waren, werden auferstehen und sie verschlingen in all ihrer Lasterhaftigkeit.

Tod den Tyrannen. Tod und Verderben.

Samstag, 4. Januar 2014

getroffen...



Es traf sie tief. Wie erstarrt sah sie den Mann an, den sie zu lieben glaubte, der ihr den Himmel versprochen und die Hölle bereitet hatte. Und er? Er nahm es nicht einmal wahr, dass er sie so sehr verletzt hatte. Für Ihn war das wohl einfach ein weiteres Kapitel in dieser Freundschaft oder wie er auch immer diese Beziehung zu bezeichnen gedachte. Mit einem aufgesetzten Lächeln, das er nie von einem echten zu unterscheiden gelernt hatte, zog sie sich zurück wie ein waidwundes Tier und beschloss ihm nie wieder die Gelegenheit zu bieten sie derart zu verletzen.

Sonntag, 15. Dezember 2013

lügen und betrügen

alles nur lug und trug
vor allem in mir selbst
so viele dinge, die mein gedächtnis komplett anders darstellt, als ich sie erlebt habe
so viele dinge, die ich eigentlich richtig stellen möchte
in mir
und doch nicht kann
nicht alleine
nicht hier
nicht jetzt
ich kann sie nur bereuen
und auf vergebung hoffen

hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt

Samstag, 30. November 2013

manchmal

ich weiß, ich sollte dir verzeihen und lieb zu dir sein und bla bla bla, aber
manchmal würde ich dir echt gerne die augen auskratzen
für deine kurzsichtigkeit
oder dir einen ordentlichen schlag auf den hinterkopf verpassen
für deine dummheit
oder dir den mund zukleben
für deine unbedachtheit

blöderweise würde ich dich auch gerne umarmen und knuddeln,
weil ich dich trotz all dem scheiß, den du immer und immer wieder abziehst, immer noch verdammt lieb hab, du blöder idiot...

Dienstag, 19. November 2013

was macht frau mit einem freund...

...der nicht einmal die grundregeln der freundschaft beherrscht?
heiratet und keinen ton sagt - nicht einmal danach? sondern einen per zufall durch den ring am finger herausfinden lässt, dass er geheiratet hat? und die enttäuschung seitens frau absolut nicht verstehen kann?

Sonntag, 17. November 2013

scheiße weh

warum tut es so scheiße weh, wenn man alle rundherum als glückliche pärchen sieht und selbst alleine ist?
warum nagt da immer wieder die eifersucht?
eigentlich bin ich nicht so, gar nicht.
und dennoch kann ich es nicht mehr sehen.
weil es einfach scheiße weh tut, immer nur zuschauer zu sein.
immer nur daneben zu stehen.
immer nur kumpel/freundin zu sein, aber nie geliebte oder gefährtin.
nie gemeinsam, immer nur alleine.
traurig
und vor allem sehr, sehr einsam

on my own

warum mir gerade dieses lied in den kopf kommt, weiß ich nicht, dh schon, ich weiß es, es hat etwas damit zu tun, dass es mich und mein innerstes irgendwie repräsentiert - das bin ich, immer auf verlorenem posten, immer diejenige, die übersehen oder vergessen wird, diejenige, die bis zur selbstaufgabe arbeitet und anderen beisteht und nichts zurückerwartet.
diejenige, die sich nach und nach kennenlernt, und bemerkt, dass sie selbst eigentlich der verlorenen posten ist, auf dem sie steht.
diejenige, die nicht mehr verloren sein will und nicht mehr nur für andere da sein will, doch leicht ist das nicht - absolut nicht.
denn im moment stehe ich am abgrund und finde keinen weg zurück. wenn es einen weg gäbe, der mich ohne schuldgefühle den zurückgebliebenen gegenüber springen ließe, würde ich es tun, nein, hätte ich es schon lange getan
ich fühle, dass ich falle und mich keiner auffängt. niemand.
keiner interessiert sich so weit für mich, dass es jemandem auffallen würde.
niemand.
und schon gar nicht derjenige, von dem ich es erhofft hätte.
kein stück.
nicht einmal ein winziges bisschen.

und doch werde ich wieder dasein und helfen, weil es mir einfach im blut liegt
und mich weiterhin aufopfern
und mich quälen
und irgendwann einmal werde ich dafür auch belohnt werden, ich muss mich an diesen gedanken klammern, dass gott mich zu etwas ausersehen hat, dessen bedeutung ich nicht ermessen kann und dessen wert und anerkennung ich möglicherweise nie sehen, aber dennoch spüren werde.
ich muss.
und ich werde.
on my own

träumte

ich werde aus dir nicht schlau...
erst höre ich monatelang nichts von dir und dann...
dann fällst du mir um den hals und erdrückst mich fast - redest aber in der großen gemeinschaft keine fünf worte mit mir - nicht einmal verabschieden konntest du mich...
heiratest und sagst mir keinen pieps davon - nicht, dass ich dir das glück nicht gönnen würde, das schon - ich hätte es möglicherweise gerne mit dir geteilt, wobei, besser dass nicht, denn ich denke, es nicht mitansehen zu müssen macht es für mich leichter dich gehen zu lassen
und das ist es, das ich jetzt machen muss...
mein herz wieder zurückholen und nach vorne sehen
und hoffen, dass mich die liebe irgendwann einmal findet
freuen, nicht trauern...
glauben und hoffen, lieben und leben
und alles genießen
und doch gibt es momente, da fällt dieses positiv-sein furchtbar schwer...
extrem
und mir ist zum heulen, zum was kaputtschlagen, zum zusammenbrechen
zum trauern
über etwas, das ich nie gehabt habe, sondern immer nur träumte...

Sonntag, 20. Oktober 2013

Wünsche

ich wünsche mir die kraft, meine aufgabe stemmen zu können...

ich wünsche mir freunde, die mich auf meinem weg begleiten können...

ich wünsche mir eine liebe, die mein herz höher schlagen lässt...

ich wünsche mir kinder, die das leben erst richtig lebenswert machen...

ich wünsche mir die freiheit meinen weg auch gehen zu dürfen...

ich wünsche mir unterstützung, um neue, unbekannte wege zu gehen...

ich wünsche mir geborgenheit, um eine heimat zu haben...

ich wünsche mir noch so vieles andere, doch allein DU, GUTER GOTT, kannst mir dies gewähren.