Dienstag, 19. November 2013

was macht frau mit einem freund...

...der nicht einmal die grundregeln der freundschaft beherrscht?
heiratet und keinen ton sagt - nicht einmal danach? sondern einen per zufall durch den ring am finger herausfinden lässt, dass er geheiratet hat? und die enttäuschung seitens frau absolut nicht verstehen kann?

Sonntag, 17. November 2013

scheiße weh

warum tut es so scheiße weh, wenn man alle rundherum als glückliche pärchen sieht und selbst alleine ist?
warum nagt da immer wieder die eifersucht?
eigentlich bin ich nicht so, gar nicht.
und dennoch kann ich es nicht mehr sehen.
weil es einfach scheiße weh tut, immer nur zuschauer zu sein.
immer nur daneben zu stehen.
immer nur kumpel/freundin zu sein, aber nie geliebte oder gefährtin.
nie gemeinsam, immer nur alleine.
traurig
und vor allem sehr, sehr einsam

on my own

warum mir gerade dieses lied in den kopf kommt, weiß ich nicht, dh schon, ich weiß es, es hat etwas damit zu tun, dass es mich und mein innerstes irgendwie repräsentiert - das bin ich, immer auf verlorenem posten, immer diejenige, die übersehen oder vergessen wird, diejenige, die bis zur selbstaufgabe arbeitet und anderen beisteht und nichts zurückerwartet.
diejenige, die sich nach und nach kennenlernt, und bemerkt, dass sie selbst eigentlich der verlorenen posten ist, auf dem sie steht.
diejenige, die nicht mehr verloren sein will und nicht mehr nur für andere da sein will, doch leicht ist das nicht - absolut nicht.
denn im moment stehe ich am abgrund und finde keinen weg zurück. wenn es einen weg gäbe, der mich ohne schuldgefühle den zurückgebliebenen gegenüber springen ließe, würde ich es tun, nein, hätte ich es schon lange getan
ich fühle, dass ich falle und mich keiner auffängt. niemand.
keiner interessiert sich so weit für mich, dass es jemandem auffallen würde.
niemand.
und schon gar nicht derjenige, von dem ich es erhofft hätte.
kein stück.
nicht einmal ein winziges bisschen.

und doch werde ich wieder dasein und helfen, weil es mir einfach im blut liegt
und mich weiterhin aufopfern
und mich quälen
und irgendwann einmal werde ich dafür auch belohnt werden, ich muss mich an diesen gedanken klammern, dass gott mich zu etwas ausersehen hat, dessen bedeutung ich nicht ermessen kann und dessen wert und anerkennung ich möglicherweise nie sehen, aber dennoch spüren werde.
ich muss.
und ich werde.
on my own

träumte

ich werde aus dir nicht schlau...
erst höre ich monatelang nichts von dir und dann...
dann fällst du mir um den hals und erdrückst mich fast - redest aber in der großen gemeinschaft keine fünf worte mit mir - nicht einmal verabschieden konntest du mich...
heiratest und sagst mir keinen pieps davon - nicht, dass ich dir das glück nicht gönnen würde, das schon - ich hätte es möglicherweise gerne mit dir geteilt, wobei, besser dass nicht, denn ich denke, es nicht mitansehen zu müssen macht es für mich leichter dich gehen zu lassen
und das ist es, das ich jetzt machen muss...
mein herz wieder zurückholen und nach vorne sehen
und hoffen, dass mich die liebe irgendwann einmal findet
freuen, nicht trauern...
glauben und hoffen, lieben und leben
und alles genießen
und doch gibt es momente, da fällt dieses positiv-sein furchtbar schwer...
extrem
und mir ist zum heulen, zum was kaputtschlagen, zum zusammenbrechen
zum trauern
über etwas, das ich nie gehabt habe, sondern immer nur träumte...

Sonntag, 20. Oktober 2013

Wünsche

ich wünsche mir die kraft, meine aufgabe stemmen zu können...

ich wünsche mir freunde, die mich auf meinem weg begleiten können...

ich wünsche mir eine liebe, die mein herz höher schlagen lässt...

ich wünsche mir kinder, die das leben erst richtig lebenswert machen...

ich wünsche mir die freiheit meinen weg auch gehen zu dürfen...

ich wünsche mir unterstützung, um neue, unbekannte wege zu gehen...

ich wünsche mir geborgenheit, um eine heimat zu haben...

ich wünsche mir noch so vieles andere, doch allein DU, GUTER GOTT, kannst mir dies gewähren.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Türen

Eine Türe schließt sich
und im selben Atemzug gibt sie einen neuen Raum frei.
Neue Möglichkeiten, neue Ideen, neue Hoffnungen.

Eine Türe schließt sich
und eröffnet dadurch neue Welten, neue Passagen, neue Wege.

Eine Türe schließt sich
und trotz all der Freude, die der neue Raum mitbringt,
bleibt die Trauer darüber,
dass man den alten Raum verlassen musste,
dass sich die Türe hinter einem verschlossen hat
und auf ewig verschlossen bleibt.

Doch manchmal öffnet sie sich auch wieder.
Ich hoffe darauf, nein, ich weiß es!

Dienstag, 23. Juli 2013

Ein Brief



Lieber ...!
Diesen Brief gibt es in meinem Kopf in ungefähr einer Million Varianten. Doch keine war wirklich die Richtige. Ich versuche mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, bin mir aber sicher, dass ich abschweifen werde.
Das Wesentliche ist nicht so leicht und klar geschrieben, genau so wenig wie gesagt, sonst hätte ich Dir wohl  vieles mehr gesagt, als ich getan habe – einerseits um Dich und mich zu schonen, andererseits um  deine Beziehung nicht zu gefährden, weil ich genau weiß, wie viel Dir daran liegt  und schon bin ich redundant und winde mich ums Thema herum.
Du weißt, dass ich nach gewissen Prinzipien lebe, die ich auch ziemlich strikt befolge – eine davon lautet: gejagt wird im eigenen Revier und Beute wird nicht abspenstig gemacht oder auch der Freund Deiner Freundin/Deines Freundes ist tabu.  Fremdgehen ist für mich etwas, das einen riesigen Vertrauensbruch darstellt , der nicht wieder zu kitten ist. Ich würde auch nie heiraten, weil ich schwanger bin, oder ein Kind von dem Typen habe. Sollte ich jemals heiraten, gebe ich auf keinen Fall meinen Namen her.
Und es gibt gewisse Dinge, die ich nicht für eine Beziehung opfern würde: meine Freiheit – im Sinne von Entscheidungsfreiheit, Meinungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und noch so einige- meine Familie und einige meiner Freunde (wozu Du Dich auch zählen kannst). Für gewisse Menschen würde ich durchs Feuer gehen, sollte es nötig sein – die sind handverlesen , aber auch hier darfst Du Dich dazuzählen.
Ich weiß, man sagt über mich, dass ich zu viel frage, zu viel herumstochere, zu viel weiß, zu neugierig und zu wenig traditionell bin – ehrlich: die sollen mir doch alle den Buckel runterrutschen – was mich stört, ist die Feigheit, mir das nicht ins Gesicht sagen zu können oder noch lieber habe ich es, dass hintenrum gegen mich intrigiert wird. Es gibt wenig, dass ich mehr verabscheue.
Ich denke oft und über viele Dinge nach. Auch das was-wäre-wenn-Spiel funktiniert ziemlich gut: z.B.: was wäre, wenn ich damals das Musikgym gemacht hätte, anstatt dem BG; was wäre wenn ich nicht die Pädak, sodern gleich das Geschichte/Theologie-Studium gemacht hätte, oder gar ein Musikstudium; was wäre, wenn ich damals den Mut gehabt hätte, dem F. gegenüberzutreten, anstatt mich in die Beziehung mit A. zu stürzen;  was  wäre wenn ich nicht vor der ernster werdenen  Beziehung mit P. weggelaufen wäre, oder das Kind nicht verloren hätte oder ihm oder irgendjemand anderem vom Kind und dessen Verlust erzählt hätte?
Wesentlich ist, was alle diese Ereignisse und Tatsachen für einen Menschen aus mir gemacht haben –  was mich glücklich gemacht hat und was unglücklich, welche Menschen ich in meinem Leben haben möchte und welche eher nicht. Was ich bereit bin zu opfern (für Glück, Familie, Glaube, Überzeugung,…) und was nicht! All das macht mich aus. Womit ich wieder beim Wesentlichen wäre: Bist Du glücklich? Und: Was würdest Du dafür opfern es zu sein bzw. was opferst Du bereits für dein (vermeintliches) Glück? Was bedeutet Glück für Dich überhaupt?
Viele schwierige Fragen, ich weiß.
Und eine große Hoffnung: dass Du mich für lange Zeit als Freundin betrachten kannst . Das wird sich wohl eher nicht erfüllen, doch, die Hoffnung stirbt zuletzt.
XXX

kilometergeld

warum verlangst du nicht kilometergeld, so wie du in meinen gedanken herumspazierst?
ich meine es ernst - verschwinde!
los hau ab!

Montag, 22. Juli 2013

un*

du weißt nicht, was ich alles tun würde - für dich...
und das ist gut so...
ich habe angst, du könntest/würdest/müsstest je etwas davon einmal einfordern
es würde uns beiden nicht gut bekommen
daher ist es besser du bist unwissend
und unbedarft
und unbelastet
solange du nicht unglücklich bist, ist es gut...

Samstag, 20. Juli 2013

müde

sprichst du jetzt nicht mehr mit mir?
redet nur noch er?
er, der dich zwar will, aber nicht mehr?
er, den du auch willst, doch nur heimlich?
er, der dich behandelt, wie den letzten dreck?
er, der einmal auch mein freund war und nun nur noch ein fremder ist?
er, der in mir eine gefahr sieht - für sich, eure beziehung, was auch immer...

ich bin traurig, wütend, nein, eigentlich nur enttäuscht.
müde.
ich bin es leid, zu wollen, aber nicht zu dürfen.
nur aus der ferne, aber genau zu wissen, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.
müde, weil ich nicht mehr im schatten stehen will.
in keines menschen schatten.
ich liebe dich, aber es macht mich kaputt.
leb wohl.